Entstehungsgeschichte
Die GVA textilveredeling (Textilveredlung) beschäftigt sich seit 1976 mit Lohnveredlung. In den Anfangsjahren bestand die Produktion aus dem Diskontinue-Färben von Garnen auf Kreuzspulen; in den 80-er Jahren wurde die Produktion erweitert um das Färben von rundgestrickten Trikotstoffen und in 1989 um das Färben von wollenen Teppichgarnen auf Strang zu ermöglichen.
In 1995 wurde der Betrieb übernommen durch Herrn A.G.M. Mulling, der gleichzeitig das Betriebsgebäude kaufte, welches bis dahin nur gepachtet war.
Anfang 1997 entschlossen wir uns die Garnfärbemaschinen, die aus den 60er Jahren stammten, zu ersetzen. Dies und die baulichen Maßnahmen, welche dafür nötig wurden, forderten eine nicht unerhebliche Investition. Demzufolge und auch weil wir mitten in einer Wohnsiedlung ansässig waren, haben wir damals beschlossen unserem Betrieb in das Industriegelände an der Vierde Broekdijk zu verlegen.
Bevor der Neubau vonstatten ging, fand eine ausführliche Untersuchung statt, in Verbindung mit der völligen Wasser- und Energieversorgung des neu zu bauenden Objekts und nach Möglichkeiten um in Zukunft den Wasserkreislauf zum Teil oder gar vollständig geschlossen zu verwirklichen zu können. Diese Untersuchung fand statt unter Leitung der RIZA unter Mitwirkung der Waterschap (Wasserschutzbehörde), der Provinzverwaltung, der Gemeindeverwaltung, des TNOs (niederländische TüV) und der Waterbedrijf Gelderland (Wasserbetriebe).
Diese Untersuchung trug in großem Maße dazu bei, eine Vorstellung davon zu bekommen, welche Vorkehrungen notwendig sein würden in Form von Leitungen, Abwasserkeller, Wärmerückgewinnung und weitere Anlagen. Für den Entwurf und den Bau der Prozessanlagen haben wir den Sachverstand unserer Zulieferer in Anspruch genommen.

(alte Fabrik)


